Vorbild:
Zuerst suche ich ein Vorbild, das ich verehre, dessen Eigenschaften ich zu erkennen, zu begreifen suche.
Imitation:
Nachdem ich mein Vorbild erkannt habe, beginne ich es zu imitieren, zu kopieren und nachzuahmen.
Identifikation:
Durch das Imitieren meines Vorbildes nähere ich mich ihm immer mehr, werde immer ähnlicher, indem ich mich mit ihm identifiziere, bis ich gleich geworden bin.
Über das Vorbild hinauswachsen:
Während der Identifikation erkenne ich, daß nicht alle Teile meines Vorbildes mir Vorbild sein können. Daraus erkenne ich, welche Teile anders sein sollten, und erkenne auch, wie sie sein sollten. So optimiere ich allmählich mein Vorbild in mir.
Zu sich SELBST finden:
Allmählich erkenne ich, daß auch nicht alles Gute in meinem Vorbild mir entspricht, daß es zwar gut ist, aber mit meinem wahren Sein nicht übereinstimmt. So ändere ich mich weiter und werde mehr und mehr der, der ich wirklich bin.
Zu Gott finden:
Indem ich immer mehr ich Selbst geworden bin, erkenne ich immer klarer auch, wie ich gemeint bin, wie ich eigentlich sein sollte, und ich verwirkliche immer mehr die Vollkommenheit meines “Wahren Selbstes”, also Gott, der immer vollkommener in mir und durch mich wirkt.
JUL



