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Menschenkenntnis

Geschrieben von: admin

Menschenkenntnis

Menschenkenntnis und Selbsterkenntnis
Frage: Wieso hat die Form eines Menschen überhaupt etwas mit seinem Sein zu tun?

Nun, wir machen uns einmal die geistigen Gesetze bewußt, und eines dieser geistigen Gesetze, das hier im speziellen wirksam ist, heißt: Wie innen, so außen; wie im kleinsten, so im größten.
Und genau dieses Gesetz macht eben das Unsichtbare des Menschen, das Innere, den Charakter über die äußere Form sichtbar. Jede Falte, jede Form, jede Rundung, jede Narbe, jede Verletzung, jede Bewegung ist eine Botschaft von unserem Innersten an das Äußere.
Ein jeder sieht praktisch so aus, wie er ist. Und er sieht so aus, weil er so ist.
Wenn man seine innere geistige Haltung verändert, so ändert sich auch das äußere Aussehen. Der physische Körper ist nichts weiter, als ein Spiegel unseres inneren Seins. Er zeigt nur das, was ist.
Wir sollten uns aber in diesem Kapitel, beim Thema Menschenkenntnis immer bewußt sein, daß es kein “GUT” und “SCHLECHT” gibt. Gut und SCHLECHT sind eigentlich nur eine Aburteilung unseres Verstandes, was zu einer oberflächlichen, subjektiven Einschätzung des menschlichen Charakters führen kann.
Wir bekommen bei Beobachtungen, des Körpers von anderen Menschen, oder von unserem eigenen Körper, praktisch nur die Botschaften des Körpers übermittelt. Jene Botschaften, die sich durch das Gesetz von Ursache und Wirkung, auf der körperlichen Ebene manifestiert haben. Praktisch gesehen, werden die geistig gesetzten Ursachen, auf der körperlichen Ebene sichtbar. Womit wir wieder bei jenen Grundsatz wären: Wie innen, so außen.
Man muß sich auch bewußt sein, daß manche Teile des Körpers, eine relativ lange Zeit brauchen, bis gesetzte Ursachen in Erscheinung treten. Das kann mehrere Jahre dauern. Andererseits gibt es Körperteile, die Wirkung in Relativ kurzer Zeit zur Geltung bringen.

Deshalb sollten wir Die Bezeichnungen “GUT und “SCHLECHT” fallen lassen, weil sie für den Aspekt der Menschenkenntnis, unbrauchbar sind. Überhaupt bin ich der Meinung, wir sollten die Menschenkenntnis nutzen, um unseren Mitmenschen zu helfen, ihre Schwächen abzubauen, und nicht ihre Schwächen für uns auszunutzen.
Denn erst dann, wenn wir aufgehört haben, Menschen in ein Schema zu pressen, sie praktisch zu katalogisieren, wenn wir aufgehört haben sie zu beurteilen, zu verurteilen, erst dann sind wir fähig die inneren Seiten des Menschen wirklich zu entdecken.
Wir können uns die Menschenkenntnis, besonders in unserem Berufsleben, wenn wir Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern pflegen, sehr zu nutze machen, indem wir den Menschen, mit dem wir es zu tun haben, innerhalb kurzer Zeit analysieren können. Wir können so das Gespräch in kurzer Zeit auf den Wesenskern hinlenken.

Wir können das Gespräch bewußt lenken, in Bezug auf die Wünsche und Emotionen unseres Gesprächspartners. Wir können so mit jedem Menschen, so sprechen, als ob wir ihn schon Jahre kennen würden.
Das heißt wir können innerhalb kürzester Zeit, mit Hilfe der Menschenkenntnis, ein positives, vertrautes Verhältnis zum Gesprächspartner aufbauen.

So weit es aber uns selbst betrifft, sind erfahrungsgemäß nur sehr wenige bereit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Besonders, wenn es darum geht, sich selbst zu erkennen. Um Kenntnis über uns selbst zu erhalten, zu erfahren, ist Selbsterkenntnis einer der besten Wege. Dabei müssen wir erkennen, daß wir meist nicht so sind, wie wir zu sein glauben. Oder, daß wir glauben, nicht so zu sein, wie wir sind.
Wahre Selbsterkenntnis bedeutet, mich nicht nur als Person zu erkennen, anzunehmen, sondern mich als Ganzes anzunehmen, als mich selbst. Wir alle durchlaufen in jedem Leben fünf Geburten.

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